Freitag, 31. August 2018

Tada: GLÜCKBLICK!!

Hallo Ihr lieben,

endlich melde ich mich mal wieder. Und zwar mit einer spannenden Ankündigung.

Ich hatte Lust auf einen Neuanfang und hier ist er:



Ab sofort könnt Ihr auf glückblick.de wieder mit mir auf eine Reise durch unseren Alltag gehen.
Ich dachte mir zuerst, ich schreibe nun "professioneller, also weniger persönlich und mit mehr Nutzen und echtem Inhalt für Euch...
Doch ich muss sagen: Das kann ich einfach nicht und das bin ich auch nicht.
Also dürft Ihr Euch wieder freuen auf kleine Einblicke in unseren Alltagswahnsinn.

Und vielleicht schaffe ich es ja auch, Euch die ein oder andere Idee mitzugeben, wie ihr das Glück nicht aus dem Augen verliert...

Ich freu mich auf Euch!!

Marion ❤️


Freitag, 27. April 2018

Zeit schenken




Ich hatte ja geschrieben, dass ich Euch noch kurz von meinen tollen und wundervollen Geschenken erzählen wollte.
Denn diese hatten eines gemeinsam, nämlich:

Zeit.
Zeit mit meinen Lieblingsmenschen.
Und Zeit für Dinge, die ich liebe!

Und das macht mich so unglaublich glücklich! Und Dankbar!!
Erlebnisse sind so viel kostbarer, als es ein Buch oder Schmuckstück jemals sein könnte.

Ob das ein gemeinsames Konzert ist, eine Radtour (mit Cafébesuch), Karten für ein Theater, eine Wanderung, ein Töpferkurs,...
Keine "Stehrumchen und Staubeinchen", sondern wirklich wertvolle Dinge.

DANKE!!
Danke an all die Schenker, die sich wirklich Gedanken gemacht haben, worüber ich mich freuen könnte.

Zeit zu verschenken und noch schöner, diese geschenkt zu bekommen ist herrlich...

Und so hab ich nun ganz verteilt im Kalender lauter kleine Glücksmomente, auf die ich mich freuen darf!!

Donnerstag, 26. April 2018

Oblivisci omnia

Na, gibt es hier irgendjemanden, der weiß, was das heißt?? Ich hätte es ohne fremde Hilfe auch nicht herausbekommen.
Es heißt: Alles vergessen.

Denn das dachte ich mir, als ich heute morgen in einer Doppelstunde Latein saß, nach über 20 Jahren.
Ein wenig hat es mir schon davor gegraut, denn kein Fach habe ich jemals so verabscheut, wie Latein. Mit ach und krach habe ich es damals mit einer vier in der elften Klasse abgewählt und hab ein riesiges Fest gefeiert, dass ich nie wieder konjugieren und ACI Konstruktionen lösen müsste...

Tja und dann kommt es doch manchmal anders als man denkt.

Also heute morgen, 9. Klasse, Doppelstunde Latein (zum Glück blieb uns das wenigstens erspart damals).
Ich dachte, ich weiß nichts mehr, gar nichts.
Aber die ein oder andere Vokabel war dann doch noch da... und je weiter die Stunde voran Schritt, desto vertrauter wurde mir das Ganze. Ich könnte jetzt nicht behaupten auch nur einen einzigen Satz des heutige Morgens selbstständig übersetzt zu haben.
Aber es hat mir riesig Spaß gemacht mich selbst dabei zu beobachten, wie ein schon lang verschüttetes Areal meines Gehirns plötzlich wieder zum Leben erweckt wurde.
Ja, da sind tief vergraben wirklich noch Begriffe da, von denen ich nie gedacht hätte, sie noch zu können.

Diese kleine Geschichte wollte ich einfach mit Euch teilen, weil sie mir bewusst gemacht hat, welch absolut erstaunliches Organ unser Gehirn doch ist. So komplex und so faszinierend.

Und vielleicht hat es mich auch ein bißchen wach gerüttelt, dass ich dieses Wunderding doch wieder öfter gebrauchen und auch fordern könnte. Denn Lernen ist so etwas herrliches!!
Nicht daß letztlich das Gehirn bei Nicht-Gebrauch genau so abbaut, wie ein ungenutzter Muskel.

Wär doch jammerschade!!
Also, wie wäre es mit ein bißchen Denksport??

Montag, 23. April 2018

Geburtstagsliebe




Ist es komisch, wenn Erwachsene sich auch noch auf ihren Geburtstag freuen??

Irgendwie kann ich es nicht verstehen, wenn Menschen nicht gerne Geburtstag feiern, oder ein großes Geheimnis daraus machen. Was ist denn daran schlimm? Gibt es da gewisse Parallelen zum Eigenlob, wenn man sich auf seinen Geburtstag freut und dies auch kund tut??

Hier sind acht fantastische Gründe, warum Geburtstage (also in diesem Fall der eigene) einfach nur wundervoll sind:

  • Jeder Geburtstag fühlt sich an wie Silvester. Ein Lebensjahr geht zu Ende und man darf ein neues Begrüßen. Für alle die Neuanfänge so sehr lieben wie ich, eine tolle Gelegenheit.
  • Man kann so unglaublich dankbar sein, dass man nun die nächsthöhere Zahl sein eigen nennen darf. Und daran ist nichts peinlich oder unangenehm. Viel mehr sollten wir uns darüber freuen, denn es gibt Menschen, die hätten alles gegeben, hätten sie so alt werden dürfen.
  • Mit der Lebenserfahrung ist es doch so: Je mehr man davon hat, desto reicher ist man! Denn auch aus seinen Fehlern, aus den schlechten Zeiten und den unangenehmen Momenten lernt man einiges, vielleicht sogar mehr, als von den geglückten Dingen. Und mehr Lebenserfahrung bringt (jedenfalls mir) deutlich mehr Gelassenheit. Und Gelassenheit hängt eng mit Zufriedenheit zusammen. Und ist das nicht sehr erstrebenswert.
  • Menschen, die mir sehr am Herzen liegen, denken an diesem Tag besonders an mich. Und das ist das allerschönste Geschenk!!
  • Manchmal sind auch Freunde dabei, mit denen man schon viel zu lange keinen Kontakt mehr hatte. Und das ist doch eine hervorragende Gelegenheit solche Beziehungen wieder aufleben zu lassen.
  • Gebrutstagspost!! (Sogar richtig echte, von Hand geschrieben, auf Papier...)
  • OK, Geschenke... ich gebe zu, ich bekomme auch gerne Geschenke!! (Wer nicht?) Und ganz besonders, wenn es so tolle sind, wie dieses Jahr (dazu morgen mehr).
  • Ein richtig schönes Geburtstagsfest. Mit tollen Menschen, leckerem Essen und vor allem viel zu lachen. So fängt das neue Jahr doch perfekt an!
  • Sich ehrlich zu fragen: Was möchte ich heute! Lieblingsessen aussuchen, den Tisch mal nicht abräumen, ausschlafen, in der Mittagspause ein Buch lesen...
Doch der letzte Punkt bringt mich etwas ins Grübeln... warum braucht es denn dafür eigentlich den Geburtstag? Sollten wir es nicht viel eher wie bei "Alice im Wunderland" machen und unsere "Nicht-Geburtstage" feiern??
Dann wären alle Tage irgendwie schöner und wir würden uns viel öfter unsere Wünsche erfüllen und auf unsere Bedürfnisse hören.

Deswegen ist dies hier ist also nur für Dich:



Montag, 10. April 2017

Frühlingsferien zu Hause

Vorgestern habe ich einen wundervollen Tag mit meiner erweiterten Familie am Bodensee verbracht.
Ein Tag voller Sonne, voller Lachen mit viel Zeit zum Quatschen und aufs Wasser schauen. Die Kinder haben am und später dann auch im Wasser geplanscht (jedenfalls so lange, bis unsere Jüngste im doch noch recht kühlen Nass lag) und es gab ein herrliches Gematsche. Minimuscheln wurden gesammelt und Steine übers Wasser geflippt... alle waren zufrieden. Kein Stress, keine Termine, keine Hektik. Herrlich!!

Dort fragte mich dann meine Fast-Schwägerin denn, was mit meinem Blog sei. Ob ich wieder schreiben würde... Ui, was hat sie da nur angesprochen. Denn: Ja, ich möchte unbedingt schreiben, doch der Alltag kommt so oft dazwischen und es bleibt allein bei der Vorfreude auf das Schreiben und vielen guten Ideen und Vorsätzen.
Ich fragte Sie, ob sie sich denn etwas wünschen möchte. Und das tat sie:

Osterferien zu Hause oder was mache ich mit den freien Frühlingstagen?

So sitze ich nun hier und möchte mit Euch meine Ideensammlung teilen, für all die großartigen Dinge, die im Frühling einfach am allermeisten Spass machen:
  • Endlich wieder draußen Essen. Egal ob auf dem Balkon, der Terasse oder beim Picknick. Draußen schmeckt es einfach drei mal so gut!
  • Und eigentlich könnt Ihr die Picknickdecke gleich ausgepackt lassen, denn an den ersten richtig warmen Tagen kann man so gut wie alles nach draußen verlegen: Lesen, Kartenspiele, Hausaufgaben, Kartoffeln schälen... ungeahnte Möglichkeiten. ;o)
  • Zieht alle Betten ab, legt einen Waschtag ein und trocknet das Bettzeug auf der Wäscheleine in der Sonne! Wenn man dann frisch geduscht abends in so ein frischgelüftetes, sonnendurchflutetes Kuschelbett kriecht, einen ganz tiefen Schnupper-Atemzug nimmt, dann ist die Entspannung perfekt!
  • Macht einen Ausflug zum Wochenmarkt, jetzt gibt es wieder die allerersten frischen, leckeren Salate. Und alle Spargelfans dürfen sich ebenfalls freuen.
  • Nutzt den Wind! Denn nicht nur im Herbst kann man gut Drachen steigen lassen.
  • Ladet Eure liebsten Freunde ein und eröffnet die Grillsaison. Jeder macht einen leckeren Salat, ein paar Würstchen, Grillkäse, Steaks. Ketchup und Baguette auf den Tisch und fertig ist das perfekte kulinarische Freiluftessen.
  • Holt die Osterdeko raus! Schneidet Zweige und lasst auch in Euer zu Hause den Frühling einziehen! 
  • Macht Pfannkuchen ohne Ende, denn dafür braucht ihr viele Eier. Und die werden natürlich nicht aufgeschlagen, sondern ausgepustet! Und hinterher bemalt. 
  • Und natürlich dürfen auch die hartgekochten Eier ein Farbbad nehmen! 
  • Stellt Euch morgens, ganz früh, ans offene Fenster, schließt die Augen und lauscht mal. Wie viele Vögel nun schon wieder morgens aus voller Kehle zwitschern??
  • Und wie sieht es aus mit einem Frühjahrsputz? Der muss ja nicht gleich zwei Wochen lang dauern. Aber es fühlt sich so gut an, die ganze Wohnung durchzuwirblen. Also Fenster auf, Staub raus, Sonne rein!!
  • Zu guter letzt: genießt die wenigen Wochen, in denen man auf Handschuhe und Schal verzichten kann, und in denen man noch keinen Sonnenhut und eine dicke Schicht Sonnencreme braucht. (Alle die kleien Kinder haben, werden dies besonders zu schätzen wissen). Ich bin dann einfach "wohltemperiert".
Ich mag den Frühling einfach gern! Ich bin mir auch absolut nicht sicher, ob er nicht sogar noch ein bißchen schöner ist, als der Herbst??

Habt Ihr denn auch noch Ideen? Teilt doch euren Ideenschatz mit mir, ich würde mich freuen!!
Und jetzt, ab nach draußen, die Nase in den Wind stecken, die Augen schließen und die Sonnenstrahlen genießen!!!


Samstag, 5. November 2016

Verwirrung am Morgen

Ich möchte ja mal behaupten, dass es einige Dinge gibt, die ich recht gut kann... was aber definitiv nicht dazu gehört ist "Multitasking"!

So entstand um 6:54 Uhr am letzten Schultag vor den Ferien folgendes Bild:


Meine Tochter fand nämlich zu ihrem großen Entsetzen in ihrem Müsli zwischen Haferflocken und Bananenscheiben auch zwei Karotten-Endstücke!
Mama!! Wie kannst Du nur!!

Das kommt davon, wenn man mehrere Dinge gleichzeitig macht:
1. das Frühstück für das jüngste Kind richten.
2. Vesper für alle schnippeln.
3. In Gedanken schon den restlichen Tag im Kopf...
Und so passiert es dann, dass man die Müslischüssel der Tochter und den Biomüll verwechselt.
Tja...

Was lerne ich daraus? Ich sollte mir meiner Schwäche wieder bewusster werden und immer nur ein Ding gleichzeitig tun. Konzentriert. Fokussiert. (Wie war das gleich mit der "Achtsamkeit"?)

Oder ich lass mir von der großen Tochter mal Nachhilfestunden geben, denn die kann ohne Probleme bei Netflix eine Serie schauen, mir ihren Freundinnen per SnapChat kommunizieren und gleichzeitig noch einen Englischaufsatz schreiben. Beeindruckend... ;o)










Mittwoch, 2. November 2016

Herbst-Traum-Tag

Der November wird ja nicht gerade oft als Lieblingsmonat gekürt, um so mehr hat er uns mit einem grandiosen Start überrascht!


Der beste aller Männer und ich hatten beide frei, die Kinder waren bis zum Nachmittag alle beschäftigt und so war schnell klar, diesen Tag wollen wir für uns nutzen. Eigentlich war auch Sonne angekündigt, doch von dieser war am Morgen vor lauter dicker Nebelbrühe weit und breit nichts zu sehen.

Doch so schnell gaben wir nicht auf und brausten zum nächsten Berg, in der Hoffnung den Nebel hinter und unter uns zu lassen und über uns den blauen Himmel zu sehen.
Und was soll ich sagen,... die Bilder sprechen wohl für sich!!


Doch nicht nur das Nebelmeer war unglaublich schön, sondern auch der Wald mit seinem raschelnden Laub und den vielen, warmen Farben.







Der Blick in Richtung Himmel war traumhaft,... und fast hätten wir vergessen und verpasst, was der Wald im Herbst noch so alles zu bieten hat.



Die Sonne schien warm und ein leichter Wind ließ immer wieder Blätter durch die Luft tanzen.
Es war fast zu schön, um real zu sein... 
Nicht umsonst ist der Herbst meine liebste Jahreszeit!





So schön kann "Paarzeit" sein. (Und wie gut, dass der Mann auch noch so wundervolle Fotos gemacht hat,... Danke!)

Und gerade als wir wieder ins Auto steigen wollten, hat die Natur uns noch dieses Geschenk gemacht: zwei Marienkäfer, die optisch völlig verschieden unsere Hände mit ihren Beinchen gekitzelt haben.


In diesem Sinne wünsch ich Euch einen wundervollen November!!
Genießt den Herbst...

Montag, 12. September 2016

Neues Schuljahr - neues Glück!

Es ist so weit!! Heute - also genau jetzt!

Ich sitze ALLEINE in unserer Wohnung. Der Mann ist Arbeiten, die drei Kinder haben heute morgen froh gelaunt das Haus in Richtung Schule verlassen...

Der erste Schultag ist für die ganze Familie etwas Besonderes. Einerseits mit einem Tränchen im Auge, da die Sommerferien ja doch wieder viel zu schnell vergangen sind. Aber auch mit einem Lächeln im Gesicht, da man endlich alle Freunde wieder sieht, die Schule vielleicht sogar ein klitzekleine kleines bißchen vermisst hat.
Ich freue mich darauf, dass hier wieder mehr Struktur Einzug erhält. Lustigerweise genau das, was ich kurz vor dem Ferien immer am meisten verfluchte. Es ist schön in den Ferien, in den Tag hinein zu leben, der Terminkalender ist leer, die Tage sind faul und spontan...
Allerdings heißt das auch, die Kinder sind deutlich länger wach (inzwischen sogar länger, als ich!) und ich vermisse die ruhigen Abende. Und auch drei geregelte Mahlzeiten tun nicht nur mir gut. Durch diverse Verpflichtungen, Hobbies und ähnliches kommt jetzt auch gar nicht erst die Gefahr von Langeweile auf. Denn in diesem Sommer waren wir wirklich viel unverplant zu Hause... Wenn man unsere Jüngste frägt, dann könnten die Tage gerne immer voller Ausflüge, Übernachtungsbesuchen und Kletterpartien sein. Auch wenn ich finde, dass die Sommerferien da sind, um mal richtig öde Langeweile zu zelebrieren. Aber über das Thema, ob Langeweile nun etwas schönes oder doofes ist, da gehen bei uns die Meinungen doch recht weit auseinander.

So sitze ich nun hier und genieße die Ruhe. (Eine Minute in Stille, ohne Unterbrechung, mit geschlossenen Augen und einem Grinsen im Gesicht.)
Denn auch für mich wird sich ab morgen einiges ändern. Ich habe mein Studium erfolgreich beendet und werde nun auch jeden Vormittag arbeiten. Wow! Wirklich ein neuer Lebensabschnitt... Ich bin sehr gespannt!

So ist der erste Schultag für mich so etwas, wie für andere Menschen Neujahr. Also war gestern eigentlich Silvester. ;o)
Ich habe in der letzten Ferienwoche viel reflektiert und geplant und ich freue mich sehr, dass auch mein Mann das neue Schuljahr zum Anlass für ein paar positive Veränderungen nutzt.

Denn mit dem neuen Schuljahr ändert sich bei uns immer deutlich mehr, als es dies im Januar tut.
Die Kinder bekommen neue Stundenpläne, wer hat wann Mittagschule, welche Hobbies liegen an welchem Tag und wer muss wann wo hin gefahren werden? Die Kinder sind ein ganzes Schuljahr älter geworden (2., 7. und 10. Klasse - wo ist denn nur die ganze Zeit hingehuscht??), dass Taschengeld wurde erhöht, der morgendliche Ablauf neu strukturiert...

Und wisst ihr was wirklich phantastisch ist? Dass ich das Gefühl habe, dass dieses Jahr ein ganz besonders tolles wird. Sowohl für die Kinder, als auch für uns als Familie. Und gekrönt wird das ganze dann mit unserem großen ReiseAbenteuer nächsten Sommer!

Ich wünsche uns allen ein phantastisches, spannendes und fröhliches neues Schul-/ Kindergarten-/ Arbeitsjahr und ich bin sehr gespannt, was es so alles für uns bereit hält!!

Ich liebe Neues! Und deswegen muss das jetzt kommen:

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..."




Freitag, 26. August 2016

Bewegungsfreude #3 Tratsch-Walken

Meine neue Lieblingssportart: Das Tratschwalken. 

Das ist sicher das Beste, was mir im letzten Jahr passiert ist!!
Drei mal die Woche (und das ziemlich konsequent), traben die beste Laufgefährtin der Welt und ich durch die Felder und Wälder der näheren Umgebung. Hügel rauf, Trampelpfade runter, über die Zauberbrücke, durch tiefe Marschpfützen, bei Schnee und glühender Hitze... nichts kann uns stoppen!!
Wir haben unser Tempo gefunden, unsere liebsten Stammstrecken auserkoren und freuen uns beide auf diesen tollen Start in den Tag. Wir rennen nicht, nein wir gehen "nur", zügig und beständig, mindestens für eine Stunde, manchmal mehr, selten weniger. Die Kondition steigt, das Gewicht nicht mehr. ;o) 
Soviel zu den körperlichen Aspekten des Tratschwalkens. Aber diese Sportart kann noch viel mehr:
Denn wenn zwei Frauen (mit Mann, Kindern, Großfamilie, Job und tausend Ideen) zusammen unterwegs sind, gibt es natürlich auch jede Menge zu erzählen und zu besprechen. Oft ganz Banales, die kleinen Sorgen des Alltags, manchmal auch die Großen. 
Wir hören zu, motivieren uns, sind kritisch, feiern Erfolge, planen Großes, genießen Kleinigkeiten, kichern und sind albern. Das alles kann man tun, während man unterwegs ist. Ist das nicht fantastisch? Und die Zeit vergeht dabei wie im Flug. Und "schwups" hat man am Samstag morgen, noch vor dem Frühstück acht Kilometer bewältigt.
Das tut dem Körper und der Seele gut! Eigentlich sollten wir unsere Laufeinheiten bei der Krankenkasse bezuschussen lassen, dann wäre das Mädelswochenende nächstes Jahr schon finanziert. Und die positiven gesundheitlichen Auswirkungen lassen sich definitiv nicht abstreiten.
Also Mädels (und natürlich auch Jungs), schnappt Euch jemanden, den ihr mögt, oder den ihr besser kennen lernen wollt (so war das auch bei uns am Anfang), sucht Euch ein kleines Stückchen Natur und lauft einfach los. Das Reden kommt dann von ganz allein, versprochen. 
Das geht natürlich auch in größeren Gruppen. Samstags sind wir manchmal auch vier Damen in Turnschuhen...
Und je mehr Sportwütige ihr seid, desto weniger Ausreden gibt es, heute nicht laufen gehen zu können.

Auf die Plätze - Fertig - LOS!!



Mittwoch, 24. August 2016

Bewegungsfreude #2 Mutter-Tochter-Schwimmen

Etwas, dass ich aus mehreren Gründen furchtbar gerne mache ist das "Mutter-Tochter-Schwimmen".
Wasser liebe ich schon immer sehr, immerhin bin ich ja auch ein Seekind und meine ganze Kindheit habe ich im und am Wasser verbracht. Leider finde ich nur das Bahnen schwimmen etwas langweilig. Spätestens nach einer halben Stunde schaue ich ständig auf die Uhr, keine Ahnung, warum sich da bei mir nicht die Entspannung wie beim Laufen einstellt. Ist aber so. Aber ich schweife ab...


Die Lösung brachte das Schwimmen mit meinem größten Kind. Denn zum Glück hat sie meine Wasserliebe voll und ganz geerbt, hängt aber so gar nicht gerne in Freibädern oder am Baggersee rum. 
So verbinden wir das schöne mit dem Nützlichen und schleichen uns morgens, wenn hier alle noch schlafen aus dem Haus, um gemeinsam ins Kühle Nass zu hüpfen.
Während der Schulzeit haben wir es sogar einige Male fertig gebracht und waren morgens um sechs, also noch vor der ersten Stunde 45 Minuten sportlich unterwegs. Und ihr werdet nicht glauben, wie viele Menschen dies tun. Es ist richtig was los!
Alternativ dazu gibt es hier ein kleines Bad, das Sonntags schon um acht öffnet und in dem man wirklich jede Mange Platz zum Schwimmen hat.

Das wundervollste an unseren Plansch-Aktionen ist die gemeinsame Zeit, nur wir beide! Das gibt es im Alltag viel zu selten. Und während wir gemütlich hin und her schwimmen, sprudelt nicht nur das Wasser, sondern auch so manche Alltagsgeschichte aus dem Teenie-Kind heraus. Das ist  so schön! Ist nämlich nicht immer ganz einfach mit seiner 15jähringen Tochter im Gespräch zu bleiben.
Und so verbinden sich zwei wundervolle Dinge: die fast schwerelose Bewegung mit wertvoller "Ich-bin-ganz-für-dich-da-Zeit".

Und wenn wir richtig gut drauf sind, ist mehr als eine Stunde wie im Flug vergangen und wir gehen etwas erledigt, aber glücklich unter die Dusche.

Das ist Sport nach meinem Geschmack!!

Montag, 22. August 2016

Bewegungsfreude #1 - Yoga für jeden

Eigentlich war ich immer gerne in Bewegung, aber mit den Jahren hat sich dann doch der Schweinehund und mit ihm das ein oder andere Gramm Speck auf den Hüften breit gemacht.

Deswegen bin ich so froh, dass ich auf ganz unterschiedliche Weise wieder Bewegung in meinen Alltag integrieren konnte.
Und das schöne ist, es fühlt sich nicht wie"Du-musst-Sport-machen" an. Vielmehr freue ich mich auf meine Sporteinheiten, denn ich habe Dinge gefunden, die mir gut tun und die dabei auch noch Spass machen. In dieser kleinen Minireihe, möchte ich Euch meine liebsten Workouts vorstellen.

Beginnen möchte ich mit Adriane. Ich habe sie vor fast einem Jahr auf Youtube entdeckt und finde sie einfach klasse!
Hier mal der Link zu einem ihrer Anfängerworkouts, von da aus, findet ihr noch viel, viel mehr.





Ich kann Euch nicht mal sagen, welche Yoga-Richtung das ist, vielleicht auch einfach ihre eigene. Was ich aber weiß ist, dass es mir unglaublich gut tut! Ihre sympathische Art, ihre guten Erklärungen, das individuelle Anpassen der Übungen,...
Einfach Yogamatte auf dem Balkon ausrollen, ein Video starten und ein halbes Stündchen ganz bei mir und meinem Körper sein.

Am Anfang habe ich alles mit Videoanleitung gemacht, irgendwann mehr hingehört und weniger geschaut und inzwischen kann es passieren, dass ich einfach mal so, ganz selbstständig und alleine  ein paar meiner Lieblingsübungen mache.

Probiert es aus, ich kann es Euch wärmstens ans Herz legen.

Samstag, 20. August 2016

Unser Sommerbett - nirgends ist es schöner!

So nach und nach möchte ich Euch unser neues zu Hause zeigen und ich dachte mir, ich fange mit dem tollsten Ort an... unserem Balkon! 
Denn dieser ist auch gleichzeitig mein Zimmer. Ja, richtig, ich wurde nach draußen verbannt, aber das macht gar nichts, denn ich bin hier in der Familie sicher der größte Frischluftfanatiker.
Und da mein Mann und ich uns einrichtungstechnisch nicht immer ganz einig sind (uns aber immerhin über die Jahre hinweg immer weiter annähern), bekommt jeder von uns in der Wohnung Bereiche, die er gestalten darf, wie er möchte.
Und für mich ist es eben der Balkon.
Wobei Ihr jetzt noch nicht die richtige Vorstellung von dem habt, was wir "Balkon" nennen. 
Wir schätzen uns nämlich mehr als glücklich, ein 25 Quadratmeter großes, komplett überdachtes und  windgeschütztes Außenzimmer unser eigen zu nennen. Dieses beherbergt nicht nur einen Tisch mit Stühlen, eine große Spielecke mit Teppich, eine Kommode, ein Kräuterbeet und natürlich ein paar Pflänzchen, sondern auch noch eine wäre Perle: DAS SOMMERBETT!

Als ich die Wohnung zum ersten mal gesehen habe, wusste ich sofort, dass an diese Stelle (denn hier scheint die Abendsonne hin) ein Metallbett muss! So eines, wie ich es im Pipi-Langstrumpf-Film gesehen hatte, mit Schnörkeln und so.
Direkt gebraucht gesucht, gefunden und abgeholt. Und so war dieses Möbelstück das erste, was ins Haus eingezogen ist, noch lange, bevor wir es taten.
Und wir lieben es alle. Ob zum kuscheln oder lesen, zum Mittagsschlaf machen, um mit Freunden zu tratschen oder um in warmen Sommernächten draußen zu schlafen. Es ist einfach perfekt.
Aber am allerschönsten ist es, wenn es fürchterlich draußen regnet. Dann prasselt der Regen auf das Vordach unserer Nachbarn, die Blätter des großen Nussbaums rauschen, die Luft ist herrlich frisch und ich wickle mich in eine Decke, schließe die Augen und bin sofort tiefenentspannt!!

Während ich diese Zeilen hier tippe, liegt mein Mann gerade an diesem herrlichen Ort und liest. Genau dahin werde ich jetzt auch gehen, denn zu zweit ist es noch schöner!


Dienstag, 16. August 2016

Ein volles, tolles Jahr!

Wir stecken hier mitten in den Sommerferien, taumeln etwas planlos durch den Tag, genießen die freie Zeit und so langsam breitet sich eine gewisse Entspannung nach den letzten trubeligen Wochen aus.
Und eben diese Ruhe und das Ende eines und damit der Beginn eines neuen Lebensabschnittes sind die idealen Vorraussetzungen, um hier im Alltag ein paar neue Routinen einzuflechten.

Über diese werde ich sicher noch zu einem späteren Zeitpunkt berichten. 
Eine besondere Routine soll es wieder werden, mich ein paar mal pro Woche hier zu Wort zu melden...

Und beginnen möchte ich mit einem  kleinen Jahres-Glücklick über die wichtigsten Veränderungen:


Letztes Jahr haben wir zweieinhalb Wochen der Sommerferien für eine fantastische Reise durch die Schweiz, über die Alpen und kreuz und quer durch Norditalien genutzt. Ganz einfach, mit leichtem Gepäck und zwei kleinen Zelten. 
Hier auf dem höchsten Punkt unserer Reise mitten in den Alpen.


Klar haben wir vor allem die Tage am Meer genossen. Wasser, Sand und Kinder sind einfach ein perfektes Trio!!


Wir haben viel gesehen. Und zwei Highlights waren sicher Venedig und Florenz.
Dieses Hostel in der Toskana, war der absolute Traum!! Eigentlich müsste ich Euch davon noch mehr zeigen... diesen magischen Ort werden wir garantiert wieder besuchen!


Doch nicht nur so offensichtliche Dinge wie der klassische Familien-Sommer-Sonnen-Urlaub haben uns die letzten Monate versüßt. Sondern auch die klitzekleinen Alltags-Sternstunden. 
Zum Beispiel die allererste Kaugummiblase der Zottelhexe!!


Oder das Wiedersehen mit dem größten Kind, dass das erste mal für mehrere Wochen aus dem Nest geflattert war...


Kleine versteckte Botschaften, die im Geschirrstapel versteckt sind...  

Wundervolle Stunden am wundervollen Bodensee mit dem wundervollsten Mann. 


Und die riesige, unfassbare Überraschung, als unser Kater nach neun Monaten (!!) plötzlich wieder Teil unserer Familie war. Die Freude war so unendlich groß, denn wir hatten schon lange gedacht, dass ihm etwas zugestoßen wäre. So haben wir ihn, zwar völlig verlaust, abgemagert und voller Flöhe, endlich wieder bei uns!! (Hier ist das erste Zottelfoto, direkt nach seiner Rückkehr.)


Das letzte Jahr war vor allem auch von sehr viel Bewegung geprägt. Ich hatte vor gut einem Jahr eine Leistungsdiagnostik gewonnen und hab den dazugehörigen Trainingsplan sehr ernst genommen. 
Und ich bin gelaufen...


... und gelaufen ...


... und zum Glück sehr bald auch nicht mehr alleine, sondern mit der tollsten TratschWalkFreundin, die man sich wünschen kann!
(Hier beim Geburtstagslauf mit kleinem Picknick!)


Ich hab tolle Ecken entdeckt. Mein Gott, wohnen wir schön!!
Und auch noch die ein oder andere Lachfalte. ;o)


Ein weiteres, SEHR zeitintensives Projekt war der Ausbau unseres neuen Heims. Eingezogen sind wir in eine schnuckelige drei Zimmerwohnung, die wir durch Wände rausreißen und Fenster einbauen in ein wirklich kuscheliges zu Hause verwandelt haben. Nun wurden in den letzten Monaten dem Dachspitz noch zwei Zimmer entlockt und in diese sind wir vor kurzem auch eingezogen.


Aber der Weg bis dahin war lang und steinig... 


Aber es ist toll, wenn man viele fleißige, helfende Hände hat!
Ganz fertig sind wir zwar noch nicht, aber das macht gerade gar nichts. Jetzt genießen wir erst mal so sehr, dass wir wieder etwas freie Zeit haben!
Vom Haus werdet Ihr sicher in den nächsten Wochen noch das ein oder andere zu sehen bekommen.


 

Da das Thema Fernweh gerade hoch aktuell ist, möchte ich Euch noch von einer wundervollen Woche erzählen, in der wir Besuch von einer Austauschschülerin aus Shanghai hatten. Das war wahnsinnig spannend und eine Bereicherung für die ganze Familie! 
Und ja, die Pandakekse hat sie uns mitgebracht und sie waren ausgesprochen schmackhaft!



Ein kleiner Treppensturz, der mit einer ausgekugelten Schulter endete, war sicher auch eines der erwähnenswerteren Ereignisse, denn diese Schulter hat mich noch viele Monate gezwickt. Und es ist so erschreckend, wie hilflos man plötzlich ist, wenn der rechte Arm in der Schlinge hängt.


Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir dem Kindergarten nach vielen, vielen Jahren den Rücken zugekehrt und auch das letzte Kind ist stolz wie Oskar mit Schultüte in einen neuen Lebensabschnitt marschiert.
Doch nicht nur die Kleinste wird groß, die anderen beiden "Großen" werden noch größer! Und es ist wirklich eine völlig neue Herausforderung mit zwei Teenies im Haus den Alltag zu meistern.



Damit dieser Beitrag nicht völlig den Rahmen sprengt, möchte ich nur noch eine letzte große Veränderung erwähnen: Hier bin ich bei der Abgabe meiner Bachelorarbeit.
Ich habe es nach fünf Jahren tatsächlich geschafft, mein Studium zu beenden.
Wie sagt ein altes Sprichwort:"Was lange währt, wird endlich gut!"


Es ist natürlich noch viel mehr dieses Jahr passiert und es ist mir auch außerordentlich schwer gefallen, einige Highlights herauszupicken.

Jetzt habe ich jedoch das Gefühl, Euch wieder mit im Boot zu haben und kann frisch und frei das Projekt "durchgewirbelt 2.0" angehen.
Ich freu mich riesig, wenn ihr mich dabei begleiten wollt!

Wenn Ihr noch Fragen habt oder Themen, die Euch interessieren, immer her damit!



Dienstag, 17. Mai 2016

Es wird wieder durchgewirbelt!

Wie fängt man an, wenn man ein Jahr nichts geschrieben hat??

Vielleicht einfach unkompliziert, ohne viel Tamtam und Traraa...
Endlich wird hier wieder durchgewirberlt!!
So oft habe ich daran gedacht, so oft hat es mich gereizt, aber es musste tatsächlich ein ganzes Jahr vergehen (übrigens ein durchaus ereignisreiches Jahr), bis nun tatsächlich diese Worte geschrieben werden.

Im Moment sitze ich gerade in der urigen Stube eines alten Bauernhauses mitten im Schwarzwald.  Zu meinen Füßen liegt der wuscheligste und tollste Hofhund, den man sich vorstellen kann. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich auf der Weide unsere fünfzehn Schafe, die ich heute morgen noch im Schlafanzug versorgt hab. Und das Haus ist voller Kinder, die alle friedlich im Ferienglück ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen...
Fühlt sich schon ein bißchen so wie Urlaub an. Ne, fühlt sich nicht nur so an, das IST Urlaub. 
Hier sind nämlich gerade Pfingstferien und wir passen für eine Woche auf den Hof von Bekannten auf, die selbst die Reise in den Süden angetreten haben.
Es ist so urig und idyllisch hier... Aber wenn ich ganz ehrlich bin, für immer wäre das dann doch nichts.

Bis zum Wochenende werden wir hier noch "fremdwohnen" und ab Sonntag werdet Ihr dann wieder regelmäßig von mir lesen.
Ich freu mich riesig, denn ich merke, wie es mir in den Fingerspitzen britzelt, wie schon zweiundsiebzig Ideen in meinem Kopf  herumspuken und wie gut es doch ist, vom "ich könnte" endlich zum "ich tue es einfach" über zu gehen.

Genießt die restliche Woche!!


Sonntag, 17. Mai 2015

WochenGlückBlick {17.05.2015}

Die Zeit rast nur so vorbei. Wir stecken mitten im Umbau und ich würde mir gerade wünschen, meine Tage hätten deutlich mehr Stunden.
Wisst ihr, woran ich das auch gemerkt habe? Ich habe diese Woche nur 30 Fotos gemacht, die letzten davon am Dienstag. Normalerweise sind es mindestens vier mal so viele Bilder. Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal fünf Tage lang keine Fotos geknipst habe?? Oh Schreck!

Trotzdem war es auch eine schöne Woche. Hier ein paar kleine Einblicke:


Kurze Runde durch das Freiburger Städtle. Ich entdecke hier immer wieder neue, nette Ecken.


Unser neuer Garten hat mich sehr glücklich gemacht! Alles blüht und wächst... so schön!!



Ganz besonders glücklich hat mich unser erster FreibadBesuch gemacht. Ich gehe so gerne schwimmen! Und wenn man dann noch das ganze Becken für sich alleine hat... obwohl ich zugeben muss, dass das Wasser mit 21 Grad doch noch recht frisch war. Aber einen echten Seehasen kann das nicht schrecken!


Wir haben beim Umgraben im Garten eine Blindschleiche gefunden. Ich bin sehr stolz auf das jüngste Tochterkind, dass ohne jede Scheu dieses kleine Tier ganz vorsichtig genauer untersuchen wollte.


Und auch auf der Baustelle ging es voran. Auch wenn uns die Zimmermänner wegen diverser Hagelschäden leider noch ein paar Tage vertrösten mussten, haben wir wieder ein paar Dinge geschafft.
Allerdings ist das alles durchaus Zeit- und Nervenaufaufreibend, weswegen ich beschlossen habe, mit ein paar anderen Dingen etwas langsamer zu machen.
Leider zählt dazu auch dieser Blog hier.

In den nächsten Wochen wird es hier also etwas ruhiger werden... aber ich verspreche Euch, dass Ihr dafür in ein paar Wochen mit tollen Bildern aus unserem neuen zu Hause belohnt werdet. ;o)

Der WochenGlückBlick ist mir so ans Herz gewachsen, dass ich versuchen werde, wenigstens sonntags ein paar Zeilen zu schreiben. 
So wie heute...

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen eine tolle Woche!


Sonntag, 10. Mai 2015

Statt WochenGLückBlick...

Heute etwas anders als gewohnt...

Meine Woche war so unglaublich voll, seit Donnerstag bin ich praktisch nur noch zum Schlafen zu Hause gewesen. Da waren durchaus auch ein paar schöne Termine dabei, aber insgesamt war es einfach zu viel.
Jetzt freue ich mich morgen früh auf einen "freien" Vormittag, an dem ich beginnen kann, meine Todo-Liste endlich zu leeren, statt nur immer mehr zu füllen.
Zudem bräuchte unser jetziges zu Hause auch etwas Aufmerksamkeit, vom neuen Haus ganz zu schweigen.
Die Tage vergehen gerade viel zu schnell und auch der Umzug rückt nun zeitlich in meinen Horizont.

Den heutigen Abend werdet Ihr auf den gewohnten WochenGlückBlick verzichten müssen. Denn ich muss ganz dringend Ordnung auf meinen Schreibtisch und in meinen Kopf bringen.

Dafür schicke ich Euch aber bunte Tulpengrüße und wünsche Euch trotzdem eine ganz tolle, kurze Woche!


Donnerstag, 7. Mai 2015

Wenn Teenager rechnen...

Heute ein kleiner Schwank aus der Rubrik: Was man mit einem Teenager im Haus so alles erleben kann. ;o)

Mein Mann und ich haben unsere Tochter letztens darauf angesprochen, dass wir das Gefühl haben, dass sie deutlich zu wenig schlafe. Es ist zwar schon so, dass sie zwar grummelig, aber dennoch recht gut morgens um sechs aus den Federn kommt. Allerdings kommt es uns etwas spanisch vor, dass das Fräulein ab und an bis Mitternacht noch glücklich mit Licht in ihrem Bett die Nacht genießt.
Vor 22 Uhr schläft sie prinzipiell nicht.

Das Töchterlein war etwas empört und präsentierte uns dann folgende Rechnung:
(Die hat sie auch wirklich genau so an unsere Tafel geschrieben.)


Wir sollten einmal davon aus gehen, dass acht Stunden die Nacht angemessen wären. (Ich weiß nicht mal, ob das auch für Heranwachsende gilt. Aber in diesem Punkt war sie schon immer speziell: geschlafen hat sie noch nie sehr viel.)

Aber gut, angenommen acht Stunden pro Nacht wären auch für ihr Alter angemessen.
Wenn sie nun an den Schultagen um Mitternacht ins Bett gehen würde, wären das immer noch sechs Stunden pro nacht (denn um sechs bimmelt der Wecker).
Das gibt in der Summe 30 Stunden -> 5 Wochentage x 6 Stunden.

Wenn sie dafür aber an den Wochenenden bis Mittags (12 Uhr) schläft, sind das noch einmal 24 Stunden.
Das macht in der Summe 54.
Das sind gerade mal zwei Stunden weniger, als sie mit den vorgeschlagenen acht Stunden pro Nacht hätte.

Mein Mann und ich sahen uns verblüfft und verdattert an.
Eines muss man ihr lassen:

Argumentieren kann sie.
;o)

Mittwoch, 6. Mai 2015

Verliebt in einen Spritzschutz

Ich sitze zur Zeit oft abends am Rechner und plane meine neue Küche. Das meiste steht jetzt, ich meine gedanklich. Aufgebaut ist sie noch lange nichts, da muss vorher erst noch der Installateur rumwerkeln.

Auf der Suche nach einem passenden Spritzschutz hinter der Spüle bin ich auf folgendes gestoßen:


Das ist eine Art Tapete, die wasserfest und hitzebeständig ist und bei "kitchenwalls" in den Niederlanden bestellt werden kann. 
Ich habe mich sofort in das Muster verliebt!! Das wäre so schön zu meinen weißen Schränken und der dunklen Holzarbeitsplatte.
Allerdings gibt es einen Haken: Ich brauche nur ein kleines Stück in der Größe 50 x 70 cm.
Leider ist die kleinste Einheit, die sie verschicken 150 x 70 cm.

Gibt es hier vielleicht jemanden, dem das Muster ebenso gut gefällt und der Lust hat, sich mit mir das Stück zu teilen? Die Tapete klebt auf allen glatten Untergründen und ist sowohl für die Küche, als auch für das Bad geeignet.
Wer sich noch etwas genauer informieren möchte, der klickt einfach hier. (Und es steht auch alles auf Englisch da. Ihr braucht also nicht, wie ich, eure holländische Brieffreundin um eine Übersetzung bitten, um dann festzustellen, dass dies total unnötig war (Danke und liebe Grüße in die Niederlande!)).

Hat sonst noch jemand einen tollen Tipp für schöne Fliesen oder einen tollen Spritzschutz??

Dienstag, 5. Mai 2015

Putzen - Pflicht oder Kür?


Es kommt nicht allzu oft vor, aber hin und wieder wandle ich durch unsere Wohnung und fühle mich pudelwohl! Und warum? Weil ich fertig bin mit putzen und alles ordentlich, staubfrei und einladend aussieht.
Leider ist es in diesem Moment nur im unteren Stock so (das ist nämlich das für die Erwachsenen. Oben "hausen" bei uns die Kinder).

Vergangene Woche habe ich bei Nanne von "einfachsoleben" (es lohnt sich bei ihr mal reinzulesen) einen Post über die "Gedanken über das Putzen" gelesen.
Und das hat mich dazu veranlasst, auch mal zu reflektieren, wie es denn so um meine Einstellung zum putzen bestellt ist.

Von Natur aus bin ich ein völliger Chaot und obwohl es bei uns oft recht passabel aussieht (für meine Verhältnisse) war es bis dahin durchaus ein langer und mühsamer Weg. Und am Ziel bin ich noch lange nicht.

Erst mal habe ich festgestellt, dass es vier unterschiedliche Arten des "DuchdasHauswirbeln" gibt, die mir auch unterschiedlich viel Freude bereiten:
  • Das Ausmisten und Durchsortieren ist der Grundstein aller Ordnung. Egal wie viel ich geputzt und aufgeräumt habe... als wir noch zu viele Dinge hatten, wurde ich einfach nicht fertig und immer stand irgendwo etwas herum, dass keinen Platz hatte.
    Ich durchforste unsere Gegenstände immer und immer wieder. (Manch eine Bekannte verdrehte schon die Augen mit den Worten "Du mistest schon wieder?!"). Aber erstaunlicherweise finde ich jedes mal wieder Dinge, die ich nicht mehr brauche oder nicht mehr schön finde.
    Mit dem Ausmisten ist es wohl so, wie mit den anderen drei Aufgabenbereichen: Fertig ist man nie! Aber das macht mir gar nichts aus, denn eigentlich, ist es mir von allen Aufgaben inzwischen die Liebste. Ich muss gestehen, dass ich fast ein bißchen Süchtig danach bin. (Es ist so ein wahnsinnig tolles Gefühl, den unnützen Kram aus dem Haus zu schaffen!

  • Als nächstes kommt das Aufräumen. Hierbei werden alle Dinge wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück gebracht. Vorraussetzung hierfür ist, dass alle Dinge ein zu Hause haben.
    Eine Hilfe hierfür ist bei uns das abendliche Würfeln (klick) und hin und wieder auch eine Runde "Super-Tidy" (klick).
    Das mit dem Speedaufräumen klappt vor allem besonders gut, wenn sich kurzfristig Besuch angekündigt hat. Ich glaube, deswegen habe ich so gerne Gäste. ;o)

  • Dann das Putzen. Das kann man auch nur sinnvoll und zügig, wenn man zuvor ordentlich aufgeräumt hat. Ich glaube, deswegen putze ich nicht so gerne, weil das Aufräumen zuvor an manchen Tagen so viel Zeit kostet. Aber wenn halt viereinhalb Schlamper in einem Haus zusammen wohnen, ist da wirklich schnell mal Chaos.
    Aber heißt das jetzt, dass ich das Putzen nicht mag, oder das Aufräumen? Ich stelle nur immer wieder fest, wie schnell man mit Sauber machen durch ist, wenn man es regelmäßig tut. Da ist oft die Hürde anzufangen größer und zeitraubender, als das putzen selbst
    Also mit guter Musik oder einem spannenden Hörbuch, gibt es sicher schlimmere Dinge als das Putzen. (Trotzdem würde ich auch nicht "Nein!" schreien, wenn mir jemand eine "Putzfrau schenken" würde.)

  • "Tiefenreinigung". Oh Schreck! Das mache ich wirklich gar nicht gerne. Ich bin ja, im Gegensatz zu so vielen anderen Menschen, ein Anti-Perfektionist. Es muss schnell gehen und ich möchte mit möglichst geringem Aufwand ein fantastisches Ergebnis erzielen.
    Mir liegt es gar nicht, Heizungen zu schrubben oder den Backofen von Grund auf zu reinigen. Oder gar, einen recht sauberen Fliesenspiegel auf Hochglanz zu polieren.
    Aber manche unliebsamen Aufgaben müssen hin und wieder einfach getan werden. Da komm auch ich leider nicht drumrum. Zum Glück ergänzen mein Mann und ich uns da optimal. Wenigstens einer in der Familie, der es mit der Sauberkeit genau nimmt. ;o)

Und was ist nun die Lösung für dieses vierfache Problem? Dranbleiben, regelmäßig. Und durchhalten. Ich habe gehört, dass Abwaschen ein fantastisches Achtsamkeitstraining sein soll.
Das werde ich mal ausprobieren.

In diesem Sinne: schwingt den Wischmopp, schrubbt die Fenster und lasst den Frühling ins Haus!!








Sonntag, 3. Mai 2015

WochenGlückBlick {03.05.2015}

Was, schon Mai? Wo rennt denn nur die Zeit hin??
Geht es nur mir so oder habt Ihr auch das Gefühl, dass doch eben erst Weihnachten war... ;o)

Auf jeden Fall soll es auch im Mai wieder jeden Sonntag einen WochenGlückBlick von mir geben.
Hier möchte ich ein paar kleine Glücksmomente festhalten und mit Euch teilen.
Was mich diese Woche besonders gefreut hat:


Ich durfte als Begleitmama mit dem Kindergarten zu den Wissenschaftstagen.
Hier unsere kleine, irre Wissenschaftlerin mit einer Schüssel Kunstschnee! Dieser stand die ganze Woche noch bei uns rum und wurde immer wieder angefasst und bestaunt.


Tolle Einfach-so-Post von Nanne von "einfachsoleben". Vielen lieben Dank!!
(Und da wir beide der festen Überzeugung sind, dass Bücher auf die Reise geschickt werden müssen, wird dieses hier auch bald in ein neues zu Hause einziehen dürfen.)


Auch beim Hausumbau geht es voran. Ich mag die gemeinsamen Tage auf der Baustelle. Und hier gab es tolle Funken - fast wie eine riesige Wunderkerze! Der Wahnsinn!!


Meine Tochter war kaum davon zu überzeugen, dass diese Tulpe keine Kunstblume ist. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass die Natur diese "Kunstblume" gemacht hat.


Heute waren wir bei der Taufe unserer jüngsten Nichte. Vielen Dank für diesen schönen Mittag.
Es gab fantastisches Essen. Hier meine Fischvariationen, der Lachs war der absolute Hammer!!


Und ich muss sagen, dass meine Schwägerin eine echte Künstlerin ist. Die Taufkerze hat sie komplett selbst gemacht. Da kann ich nur staunend davor stehen.


Das mag vielleicht manch einem suspekt erscheinen, aber ich freue mich riesig über das Wetter! ;o)
(Warum ich Regen so mag? Hier klicken.)

Also, lasst die Köpfe nicht hängen. Der Frühling wird auch wieder sonnig! Versprochen!!
Und bis dahin genießt doch mal das frische Nass. ;o)