Montag, 10. April 2017

Frühlingsferien zu Hause

Vorgestern habe ich einen wundervollen Tag mit meiner erweiterten Familie am Bodensee verbracht.
Ein Tag voller Sonne, voller Lachen mit viel Zeit zum Quatschen und aufs Wasser schauen. Die Kinder haben am und später dann auch im Wasser geplanscht (jedenfalls so lange, bis unsere Jüngste im doch noch recht kühlen Nass lag) und es gab ein herrliches Gematsche. Minimuscheln wurden gesammelt und Steine übers Wasser geflippt... alle waren zufrieden. Kein Stress, keine Termine, keine Hektik. Herrlich!!

Dort fragte mich dann meine Fast-Schwägerin denn, was mit meinem Blog sei. Ob ich wieder schreiben würde... Ui, was hat sie da nur angesprochen. Denn: Ja, ich möchte unbedingt schreiben, doch der Alltag kommt so oft dazwischen und es bleibt allein bei der Vorfreude auf das Schreiben und vielen guten Ideen und Vorsätzen.
Ich fragte Sie, ob sie sich denn etwas wünschen möchte. Und das tat sie:

Osterferien zu Hause oder was mache ich mit den freien Frühlingstagen?

So sitze ich nun hier und möchte mit Euch meine Ideensammlung teilen, für all die großartigen Dinge, die im Frühling einfach am allermeisten Spass machen:
  • Endlich wieder draußen Essen. Egal ob auf dem Balkon, der Terasse oder beim Picknick. Draußen schmeckt es einfach drei mal so gut!
  • Und eigentlich könnt Ihr die Picknickdecke gleich ausgepackt lassen, denn an den ersten richtig warmen Tagen kann man so gut wie alles nach draußen verlegen: Lesen, Kartenspiele, Hausaufgaben, Kartoffeln schälen... ungeahnte Möglichkeiten. ;o)
  • Zieht alle Betten ab, legt einen Waschtag ein und trocknet das Bettzeug auf der Wäscheleine in der Sonne! Wenn man dann frisch geduscht abends in so ein frischgelüftetes, sonnendurchflutetes Kuschelbett kriecht, einen ganz tiefen Schnupper-Atemzug nimmt, dann ist die Entspannung perfekt!
  • Macht einen Ausflug zum Wochenmarkt, jetzt gibt es wieder die allerersten frischen, leckeren Salate. Und alle Spargelfans dürfen sich ebenfalls freuen.
  • Nutzt den Wind! Denn nicht nur im Herbst kann man gut Drachen steigen lassen.
  • Ladet Eure liebsten Freunde ein und eröffnet die Grillsaison. Jeder macht einen leckeren Salat, ein paar Würstchen, Grillkäse, Steaks. Ketchup und Baguette auf den Tisch und fertig ist das perfekte kulinarische Freiluftessen.
  • Holt die Osterdeko raus! Schneidet Zweige und lasst auch in Euer zu Hause den Frühling einziehen! 
  • Macht Pfannkuchen ohne Ende, denn dafür braucht ihr viele Eier. Und die werden natürlich nicht aufgeschlagen, sondern ausgepustet! Und hinterher bemalt. 
  • Und natürlich dürfen auch die hartgekochten Eier ein Farbbad nehmen! 
  • Stellt Euch morgens, ganz früh, ans offene Fenster, schließt die Augen und lauscht mal. Wie viele Vögel nun schon wieder morgens aus voller Kehle zwitschern??
  • Und wie sieht es aus mit einem Frühjahrsputz? Der muss ja nicht gleich zwei Wochen lang dauern. Aber es fühlt sich so gut an, die ganze Wohnung durchzuwirblen. Also Fenster auf, Staub raus, Sonne rein!!
  • Zu guter letzt: genießt die wenigen Wochen, in denen man auf Handschuhe und Schal verzichten kann, und in denen man noch keinen Sonnenhut und eine dicke Schicht Sonnencreme braucht. (Alle die kleien Kinder haben, werden dies besonders zu schätzen wissen). Ich bin dann einfach "wohltemperiert".
Ich mag den Frühling einfach gern! Ich bin mir auch absolut nicht sicher, ob er nicht sogar noch ein bißchen schöner ist, als der Herbst??

Habt Ihr denn auch noch Ideen? Teilt doch euren Ideenschatz mit mir, ich würde mich freuen!!
Und jetzt, ab nach draußen, die Nase in den Wind stecken, die Augen schließen und die Sonnenstrahlen genießen!!!


Samstag, 5. November 2016

Verwirrung am Morgen

Ich möchte ja mal behaupten, dass es einige Dinge gibt, die ich recht gut kann... was aber definitiv nicht dazu gehört ist "Multitasking"!

So entstand um 6:54 Uhr am letzten Schultag vor den Ferien folgendes Bild:


Meine Tochter fand nämlich zu ihrem großen Entsetzen in ihrem Müsli zwischen Haferflocken und Bananenscheiben auch zwei Karotten-Endstücke!
Mama!! Wie kannst Du nur!!

Das kommt davon, wenn man mehrere Dinge gleichzeitig macht:
1. das Frühstück für das jüngste Kind richten.
2. Vesper für alle schnippeln.
3. In Gedanken schon den restlichen Tag im Kopf...
Und so passiert es dann, dass man die Müslischüssel der Tochter und den Biomüll verwechselt.
Tja...

Was lerne ich daraus? Ich sollte mir meiner Schwäche wieder bewusster werden und immer nur ein Ding gleichzeitig tun. Konzentriert. Fokussiert. (Wie war das gleich mit der "Achtsamkeit"?)

Oder ich lass mir von der großen Tochter mal Nachhilfestunden geben, denn die kann ohne Probleme bei Netflix eine Serie schauen, mir ihren Freundinnen per SnapChat kommunizieren und gleichzeitig noch einen Englischaufsatz schreiben. Beeindruckend... ;o)










Mittwoch, 2. November 2016

Herbst-Traum-Tag

Der November wird ja nicht gerade oft als Lieblingsmonat gekürt, um so mehr hat er uns mit einem grandiosen Start überrascht!


Der beste aller Männer und ich hatten beide frei, die Kinder waren bis zum Nachmittag alle beschäftigt und so war schnell klar, diesen Tag wollen wir für uns nutzen. Eigentlich war auch Sonne angekündigt, doch von dieser war am Morgen vor lauter dicker Nebelbrühe weit und breit nichts zu sehen.

Doch so schnell gaben wir nicht auf und brausten zum nächsten Berg, in der Hoffnung den Nebel hinter und unter uns zu lassen und über uns den blauen Himmel zu sehen.
Und was soll ich sagen,... die Bilder sprechen wohl für sich!!


Doch nicht nur das Nebelmeer war unglaublich schön, sondern auch der Wald mit seinem raschelnden Laub und den vielen, warmen Farben.







Der Blick in Richtung Himmel war traumhaft,... und fast hätten wir vergessen und verpasst, was der Wald im Herbst noch so alles zu bieten hat.



Die Sonne schien warm und ein leichter Wind ließ immer wieder Blätter durch die Luft tanzen.
Es war fast zu schön, um real zu sein... 
Nicht umsonst ist der Herbst meine liebste Jahreszeit!





So schön kann "Paarzeit" sein. (Und wie gut, dass der Mann auch noch so wundervolle Fotos gemacht hat,... Danke!)

Und gerade als wir wieder ins Auto steigen wollten, hat die Natur uns noch dieses Geschenk gemacht: zwei Marienkäfer, die optisch völlig verschieden unsere Hände mit ihren Beinchen gekitzelt haben.


In diesem Sinne wünsch ich Euch einen wundervollen November!!
Genießt den Herbst...

Montag, 12. September 2016

Neues Schuljahr - neues Glück!

Es ist so weit!! Heute - also genau jetzt!

Ich sitze ALLEINE in unserer Wohnung. Der Mann ist Arbeiten, die drei Kinder haben heute morgen froh gelaunt das Haus in Richtung Schule verlassen...

Der erste Schultag ist für die ganze Familie etwas Besonderes. Einerseits mit einem Tränchen im Auge, da die Sommerferien ja doch wieder viel zu schnell vergangen sind. Aber auch mit einem Lächeln im Gesicht, da man endlich alle Freunde wieder sieht, die Schule vielleicht sogar ein klitzekleine kleines bißchen vermisst hat.
Ich freue mich darauf, dass hier wieder mehr Struktur Einzug erhält. Lustigerweise genau das, was ich kurz vor dem Ferien immer am meisten verfluchte. Es ist schön in den Ferien, in den Tag hinein zu leben, der Terminkalender ist leer, die Tage sind faul und spontan...
Allerdings heißt das auch, die Kinder sind deutlich länger wach (inzwischen sogar länger, als ich!) und ich vermisse die ruhigen Abende. Und auch drei geregelte Mahlzeiten tun nicht nur mir gut. Durch diverse Verpflichtungen, Hobbies und ähnliches kommt jetzt auch gar nicht erst die Gefahr von Langeweile auf. Denn in diesem Sommer waren wir wirklich viel unverplant zu Hause... Wenn man unsere Jüngste frägt, dann könnten die Tage gerne immer voller Ausflüge, Übernachtungsbesuchen und Kletterpartien sein. Auch wenn ich finde, dass die Sommerferien da sind, um mal richtig öde Langeweile zu zelebrieren. Aber über das Thema, ob Langeweile nun etwas schönes oder doofes ist, da gehen bei uns die Meinungen doch recht weit auseinander.

So sitze ich nun hier und genieße die Ruhe. (Eine Minute in Stille, ohne Unterbrechung, mit geschlossenen Augen und einem Grinsen im Gesicht.)
Denn auch für mich wird sich ab morgen einiges ändern. Ich habe mein Studium erfolgreich beendet und werde nun auch jeden Vormittag arbeiten. Wow! Wirklich ein neuer Lebensabschnitt... Ich bin sehr gespannt!

So ist der erste Schultag für mich so etwas, wie für andere Menschen Neujahr. Also war gestern eigentlich Silvester. ;o)
Ich habe in der letzten Ferienwoche viel reflektiert und geplant und ich freue mich sehr, dass auch mein Mann das neue Schuljahr zum Anlass für ein paar positive Veränderungen nutzt.

Denn mit dem neuen Schuljahr ändert sich bei uns immer deutlich mehr, als es dies im Januar tut.
Die Kinder bekommen neue Stundenpläne, wer hat wann Mittagschule, welche Hobbies liegen an welchem Tag und wer muss wann wo hin gefahren werden? Die Kinder sind ein ganzes Schuljahr älter geworden (2., 7. und 10. Klasse - wo ist denn nur die ganze Zeit hingehuscht??), dass Taschengeld wurde erhöht, der morgendliche Ablauf neu strukturiert...

Und wisst ihr was wirklich phantastisch ist? Dass ich das Gefühl habe, dass dieses Jahr ein ganz besonders tolles wird. Sowohl für die Kinder, als auch für uns als Familie. Und gekrönt wird das ganze dann mit unserem großen ReiseAbenteuer nächsten Sommer!

Ich wünsche uns allen ein phantastisches, spannendes und fröhliches neues Schul-/ Kindergarten-/ Arbeitsjahr und ich bin sehr gespannt, was es so alles für uns bereit hält!!

Ich liebe Neues! Und deswegen muss das jetzt kommen:

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..."




Freitag, 26. August 2016

Bewegungsfreude #3 Tratsch-Walken

Meine neue Lieblingssportart: Das Tratschwalken. 

Das ist sicher das Beste, was mir im letzten Jahr passiert ist!!
Drei mal die Woche (und das ziemlich konsequent), traben die beste Laufgefährtin der Welt und ich durch die Felder und Wälder der näheren Umgebung. Hügel rauf, Trampelpfade runter, über die Zauberbrücke, durch tiefe Marschpfützen, bei Schnee und glühender Hitze... nichts kann uns stoppen!!
Wir haben unser Tempo gefunden, unsere liebsten Stammstrecken auserkoren und freuen uns beide auf diesen tollen Start in den Tag. Wir rennen nicht, nein wir gehen "nur", zügig und beständig, mindestens für eine Stunde, manchmal mehr, selten weniger. Die Kondition steigt, das Gewicht nicht mehr. ;o) 
Soviel zu den körperlichen Aspekten des Tratschwalkens. Aber diese Sportart kann noch viel mehr:
Denn wenn zwei Frauen (mit Mann, Kindern, Großfamilie, Job und tausend Ideen) zusammen unterwegs sind, gibt es natürlich auch jede Menge zu erzählen und zu besprechen. Oft ganz Banales, die kleinen Sorgen des Alltags, manchmal auch die Großen. 
Wir hören zu, motivieren uns, sind kritisch, feiern Erfolge, planen Großes, genießen Kleinigkeiten, kichern und sind albern. Das alles kann man tun, während man unterwegs ist. Ist das nicht fantastisch? Und die Zeit vergeht dabei wie im Flug. Und "schwups" hat man am Samstag morgen, noch vor dem Frühstück acht Kilometer bewältigt.
Das tut dem Körper und der Seele gut! Eigentlich sollten wir unsere Laufeinheiten bei der Krankenkasse bezuschussen lassen, dann wäre das Mädelswochenende nächstes Jahr schon finanziert. Und die positiven gesundheitlichen Auswirkungen lassen sich definitiv nicht abstreiten.
Also Mädels (und natürlich auch Jungs), schnappt Euch jemanden, den ihr mögt, oder den ihr besser kennen lernen wollt (so war das auch bei uns am Anfang), sucht Euch ein kleines Stückchen Natur und lauft einfach los. Das Reden kommt dann von ganz allein, versprochen. 
Das geht natürlich auch in größeren Gruppen. Samstags sind wir manchmal auch vier Damen in Turnschuhen...
Und je mehr Sportwütige ihr seid, desto weniger Ausreden gibt es, heute nicht laufen gehen zu können.

Auf die Plätze - Fertig - LOS!!



Mittwoch, 24. August 2016

Bewegungsfreude #2 Mutter-Tochter-Schwimmen

Etwas, dass ich aus mehreren Gründen furchtbar gerne mache ist das "Mutter-Tochter-Schwimmen".
Wasser liebe ich schon immer sehr, immerhin bin ich ja auch ein Seekind und meine ganze Kindheit habe ich im und am Wasser verbracht. Leider finde ich nur das Bahnen schwimmen etwas langweilig. Spätestens nach einer halben Stunde schaue ich ständig auf die Uhr, keine Ahnung, warum sich da bei mir nicht die Entspannung wie beim Laufen einstellt. Ist aber so. Aber ich schweife ab...


Die Lösung brachte das Schwimmen mit meinem größten Kind. Denn zum Glück hat sie meine Wasserliebe voll und ganz geerbt, hängt aber so gar nicht gerne in Freibädern oder am Baggersee rum. 
So verbinden wir das schöne mit dem Nützlichen und schleichen uns morgens, wenn hier alle noch schlafen aus dem Haus, um gemeinsam ins Kühle Nass zu hüpfen.
Während der Schulzeit haben wir es sogar einige Male fertig gebracht und waren morgens um sechs, also noch vor der ersten Stunde 45 Minuten sportlich unterwegs. Und ihr werdet nicht glauben, wie viele Menschen dies tun. Es ist richtig was los!
Alternativ dazu gibt es hier ein kleines Bad, das Sonntags schon um acht öffnet und in dem man wirklich jede Mange Platz zum Schwimmen hat.

Das wundervollste an unseren Plansch-Aktionen ist die gemeinsame Zeit, nur wir beide! Das gibt es im Alltag viel zu selten. Und während wir gemütlich hin und her schwimmen, sprudelt nicht nur das Wasser, sondern auch so manche Alltagsgeschichte aus dem Teenie-Kind heraus. Das ist  so schön! Ist nämlich nicht immer ganz einfach mit seiner 15jähringen Tochter im Gespräch zu bleiben.
Und so verbinden sich zwei wundervolle Dinge: die fast schwerelose Bewegung mit wertvoller "Ich-bin-ganz-für-dich-da-Zeit".

Und wenn wir richtig gut drauf sind, ist mehr als eine Stunde wie im Flug vergangen und wir gehen etwas erledigt, aber glücklich unter die Dusche.

Das ist Sport nach meinem Geschmack!!

Montag, 22. August 2016

Bewegungsfreude #1 - Yoga für jeden

Eigentlich war ich immer gerne in Bewegung, aber mit den Jahren hat sich dann doch der Schweinehund und mit ihm das ein oder andere Gramm Speck auf den Hüften breit gemacht.

Deswegen bin ich so froh, dass ich auf ganz unterschiedliche Weise wieder Bewegung in meinen Alltag integrieren konnte.
Und das schöne ist, es fühlt sich nicht wie"Du-musst-Sport-machen" an. Vielmehr freue ich mich auf meine Sporteinheiten, denn ich habe Dinge gefunden, die mir gut tun und die dabei auch noch Spass machen. In dieser kleinen Minireihe, möchte ich Euch meine liebsten Workouts vorstellen.

Beginnen möchte ich mit Adriane. Ich habe sie vor fast einem Jahr auf Youtube entdeckt und finde sie einfach klasse!
Hier mal der Link zu einem ihrer Anfängerworkouts, von da aus, findet ihr noch viel, viel mehr.





Ich kann Euch nicht mal sagen, welche Yoga-Richtung das ist, vielleicht auch einfach ihre eigene. Was ich aber weiß ist, dass es mir unglaublich gut tut! Ihre sympathische Art, ihre guten Erklärungen, das individuelle Anpassen der Übungen,...
Einfach Yogamatte auf dem Balkon ausrollen, ein Video starten und ein halbes Stündchen ganz bei mir und meinem Körper sein.

Am Anfang habe ich alles mit Videoanleitung gemacht, irgendwann mehr hingehört und weniger geschaut und inzwischen kann es passieren, dass ich einfach mal so, ganz selbstständig und alleine  ein paar meiner Lieblingsübungen mache.

Probiert es aus, ich kann es Euch wärmstens ans Herz legen.