Sonntag, 12. April 2015

Mein halbes Jahr!

Heute ist der 12. April.
Und genau heute in 6 Monaten beginnt mein voraussichtlich letztes und sicher ziemlich anstrengendes Semester.

Aber diese 6 Monate werden genial! Ich hab zwar ein paar vereinzelte Unitermine und arbeite an zwei Vormittagen pro Woche, aber sonst habe ich das große Glück und die riesige Freiheit, mir ein bißchen Zeit für mich zu gönnen und ein paar Projekte anzugehen.

"Mein halbes Jahr!"
Das klingt doch fantastisch. Auch deswegen, weil ich dieses große Geschenk meiner Familie zu schätzen weiß und mir auch klar ist, wenn die Uni rum ist und das echte Arbeitsleben beginnt, viele dieser Freiräume, wie die freie Zeiteinteilung, auf ein Minimum schrumpfen werden.

Aber damit dieses kostbaren Monate nicht ungenutzt verstreichen, möchte ich heute "Verbindlichkeiten" schaffen und Euch von meinen drei großen Plänen erzählen:

  • Unser neues zu Hause! Ich habe hier (klick) ja bereits von unserem großen, neuen Projekt erzählt. In den kommenden Monaten steht ein größerer Umbau, ein Umzug und die Eingewöhnung in die neue Umgebung auf dem Programm ganz weit oben. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber auch nach jeder Menge Spass! Langweilig wird mir sicher nicht.
    Auch sehen wir es als eine phantastische Gelegenheit noch einmal mit offenen Augen und wachem Herz durch all unsere Habseligkeiten zu gehen. Wir wollen auf dem Weg ins neue Heim noch ein paar Kisten Ballast loszuwerden.
    ICH LIEBE NEUANFÄNGE!!
  • Viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich kann meinen Haushalt, Einkäufe und Erledigungen sicher zum Großteil an meinen freien Vormittagen erledigen, so dass an den Mittagen und Wochenenden viel Zeit und Raum für die Kinder und meinen Mann übrig bleiben.
    Ich sehe gerade an den beiden Teenies, wie schnell die Zeit vergeht, wie schnell die kleinen Krabbelkäfer lieber alleine mit lauter Musik und Handy im Zimmer rumhängen, als mit mir das Schwimmbad zu stürmen.
    Und ich bin sehr dankbar für diese Erkenntnis. So ist mir die Kostbarkeit der gemeinsamen Zeit bewusst und ich verrenne mich nicht mehr so oft in Alltagsknatsch und Belanglosigkeiten.
  • Da es ja "Mein" halbes Jahr ist, habe ich beschlossen, dass ich auch noch etwas tun möchte, dass ganz für mich alleine ist:
    Ich möchte mehr Zeit mit den Dingen verbringen, die mir gut tun. Dazu gehört sicher, mehr zu lesen oder ab und zu tanzen zu gehen. Aber vor allem auch meine Gesundheit etwas besser im Auge zu haben und da gibt es schon die eine oder andere Baustelle, die es anzugehen gilt.
    Ich habe da auch schon einen Plan, aber dazu ein anderes mal mehr!
Ich hätte zwar noch viel mehr Ideen und Projekte, die ich gerne angehen würde. Aber es ist halt doch nur ein halbes Jahr. Und da ja bekanntermaßen aller guten Dinge drei sind, lasse ich es bei diesen Dreien.
Und weil es ja "verbindliche" Projekte sein sollen, werde ich Euch hier immer wieder mal Bericht erstatten. Und falls ich das vergessen sollte, dürft ihr mich auch sehr gerne daran erinnern. ;o)

Ich bin voller Vorfreude!!

❤

Samstag, 11. April 2015

Wald-Überraschung

Als wir diese Woche bei schönstem Frühlingssonnenschein durch ein uns bislang unbekanntes Waldstück spaziert sind, war neben dem Weg plötzlich folgendes zu sehen:


Die Kinder stürzten sich natürlich gleich begeistert auf die Hängematten. Eine Pause kam ihnen gerade recht.
Aber was war das für ein hübscher Kasten da am Rand?


Wie genial! Eine Bücherkiste mitten im Wald!!


Und da machten die Holz-Hängematten gleich doppelt Sinn.
Das ist so eine schöne Idee! Eine kleine Lesepause beim Waldspaziergang einlegen... Und wir haben beschlossen, das nächste mal auch ein paar Bücher von und dort zu lassen. Vor allem Kinderbücher waren noch keine in der Kiste. Das werden wir ändern!


Wir drücken die Daumen, dass alle Waldbesucher sorgsam mit diesem Platz umgehen und dieser noch lange so schön und einladend aussieht.
Und ich wünsche mir, dass es viele Nachahmer für diese fantastische Idee gibt. Denn meiner Meinung nach haben Bücher ein Recht auf Wanderschaft zu gehen. Ist doch schade, wenn sie jahrelang im Regal verstauben und vielleicht sogar nie wieder gelesen werden.
Ich bin mir sicher, so ein Buch schnuppert auch gerne frische Waldluft und der nächste Wanderer freut sich mit Sicherheit über einen spannenden Krimi!


Donnerstag, 9. April 2015

Stehrumchen und Staubeinchen

Habt Ihr in eurem zu Hause auch eine kleine Armee von "Stehrumchen und Staubeinchen"?
Ein Freund hatte rumstehenden Schnickschnack mal so bezeichnet. Und mir gefällt es äußerst gut!


Mein Mann und ich sind entzückt, wenn möglichst viele Oberflächen, wie Fensterbänke, Tische oder Regale leer sind. Wir finden ein Raum wirkt viel ruhiger und einladender, wenn möglichst wenig herumsteht.
Das soll nicht heißen, dass alles steril ist, gar nicht. Aber eine einzelne Kerze auf der Kommode oder ein frischer Blumenstrauss auf dem Tisch kommen alleine viel besser zur Geltung und geben dem Raum dennoch eine persönliche, gemütliche, bunte Note.

Es ist ein nicht enden wollender Kampf gegen das Chaos. Stehrumchen und Staubeinchen sammeln sich unglaublich schnell an. Manchmal glaube ich fast, dass nachts ein Kobold hier hereinschleicht und gezielt hier und da Dinge stehen lässt. Und wo mal ein, zwei Dinge stehen, sammelt sich auch ganz schnell mehr an.
Und ich meine nicht dreckige Gläser und schmutzige Taschentücher, die einfach "vergessen" wurden. Hier geht es um den harten Stoff: Erinnerungsstücke, gebastelte Schätze der Kinder, Mitbringsel aus dem Urlaub, ungelesene Bücher,...

Wir sind sicher noch nicht die Weltmeister der freien Flächen, aber ich möchte ein paar Tips loswerden, die uns geholfen haben:
  • Ich hasse Staubwischen! Und je mehr rumsteht, desto schwieriger gestaltet sich das ganze. Das alleine war für mich schon genug Motivation, dem Krust den Kampf anzusagen.
  • "Jedes Ding braucht einen Platz!" Das ist so eine Floskel, die man immer wieder hört. Hey Leute, aber es ist so wahr!! Wenn etwas rumliegt, dann hat es entweder kein zu Hause oder jemand hat nicht aufgeräumt. ;o) 
  • Dinge wie Fernbedinungen, Zeitschriften, Taschentuchpackungen,... müssen nicht mitten auf dem Tisch liegen. Viel besser ist ein Platz im Regal, in einem Korb oder einer Schublade -  unsichtbar.
  • Macht doch mal den Test und sammelt alles (wirklich alles) was rumliegt, rumsteht und auch rumhängt ein und schaut Euch dann mal das Zimmer an. Ist es nun kahl?
    Und jetzt stellt nur die Dinge zurück, die Euch wirklich gefallen oder die permanent benutzt werden. Na, wie fühlt sich das an? Kommen die Schätze nun nicht besser zur Geltung?
  • Und der Rest??  Aufräumen oder Wegschmeißen! Macht regen Gebrauch von eurem Mülleimer und der "Weg-damit-Kiste". Hier (klick) habe ich noch einiges mehr zum Loswerden des Krimskrams geschrieben.
  • Wenn ihr eine Oberfläche leer geräumt habt, dann kämpft für diesen Freiraum. Sobald sich etwas dorthin verirrt, sofort entfernen. Wenn ihr merkt, wie gut das tut, dann wird sich diese freie Fläche ja vielleicht vermehren und ausbreiten?
  • Ihr seid nicht verpflichtet den hässlichen PorzellanDelfin aufzustellen, den euch eure Großtante aus dem Urlaub mitgebracht hat. Wirklich nicht!! Lasst ihn gehen, ich bin mir sicher, jemand anders freut sich viel mehr über ihn.
  • Stehen bei Euch auch zu Dekozwecken so viele Kerzen rum? Egal wie schön sie sind: Anzünden! (Einzige Ausnahme bei uns sind die Taufkerzen.) Kerzen sind dazu gemacht zu brennen und Euch abends mit ihrem Licht zu erfreuen. Wenn Ihr eine Menge Kerzen habt, verstaut den Großteil in einer Kiste und brennt sie nach und nach ab.
Natürlich gibt es auch Dinge, die wir gerne ausstellen wollen, die wir gerne betrachten und die uns jedes mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn unser Blick auf sie fällt. Diese Dinge dürfen natürlich bleiben und verdienen einen ganz besonderen Platz!!

Und was ist mit den ganzen gebastelten Kindersachen? Dazu gibt es nächste Woche einen eigenen Post. An alle Eltern, verzweifelt nicht, es gibt eine Lösung!

Und nun sagt Stehrumchen und Staubeinchen "AufNimmerWiederSehen".

Dienstag, 7. April 2015

Kindermund

Unsere jüngste ist sechs Jahre alt und eine wahre Kichererbse. 
Sie plappert den lieben langen Tag vor sich hin und dabei kommen auch kleine Schmunzelsprüche heraus. 
Die Woche ist zwar noch ganz jung, aber meine beiden Wochenhighlights möchte ich Euch nicht vorenthalten:
"Blüht bei Oma der Makkaroni-Baum?"
Sie meinte den großen Magnolienbaum. (Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich nun erst mal im Duden nachgesehen habe (natürlich online), wie man Makkaroni schreibt. So oder so: Maccheroni.)
Und ist das eigentlich ein Baum oder ein Busch? Wikipedia klärte mich auf: Es sind Ziergehölze in Busch oder Baumform.
So, jetzt haben wir alle doch gleich noch was dazu gelernt. ;o)

Noch viel schöner fand ich aber ihren Satz, als wir von unserem schönen Waldausflug zurück kamen:
"Mama, wir müssen meine Stiefel putzen. (Entrüstetes Gesicht) Ich bin voll in eine Matschstelle reingesumpft."


 

Sonntag, 5. April 2015

WochenGlückBlick {05.04.2015}

Willkommen im April!
Auch diese Woche wieder ein paar kleine Glücksmomente für Euch (heute beeile ich mich ein bißchen, sorry! Aber mein Mann und ich kuscheln uns jetzt gleich mit einem guten Film aufs Sofa... und das ist heute Abend genau das Richtige!)


Ich war mit den Kindern das lange Wochenende bei meiner Familie am schönen Bodensee. Der Start gestaltete sich mehr als stressig: viel zu spät dran, bockige Kinder und dann ein Auto, dass nicht anspringen wollte. Bei strömendem Regen!
Was daran ein GlücksMoment ist? Dass unser Vermieter und mein Schwiegervater sofort zur Stelle waren um das Auto zu überbrücken (danke!) und die Kinder auch plötzlich Engel sein konnten. 


Leckeres türkisches Essen bei Kerzenschein mit drei netten jungen Männern. ;o)


Sehr gemütliches Frühstück (ohne Kinder) bei lieben Freunden in ihrer bunten und urgemütlichen Wohnung. Danke Ihr beiden, bei Euch ist es immer sooo schön!


Auf der Heimfahrt durch den Schwarzwald sah die Landschaft aus, wie mit Puderzucker bestäubt.


Da bei uns morgen erst der Osterhase kommt, waren wir heute mit den Vorbereitungen beschäftigt: Eier färben, Hefehasen backen und...


... griesgrämige Vögel tonen???
Ich hatte einen klumpen Ton geschenkt bekommen und ich dachte mir, daraus können wir nette Osteranhänger gestalten. Meine Kinder hatten jedoch andere Pläne. Und ist dem Teenie im Haus dieser Vogel nicht perfekt gelungen? (Und soll dieser uns Eltern irgendetwas mitteilen?)


HAPPY EASTER!!

Samstag, 4. April 2015

Frohe Ostern


Ich wünsch Euch und Euren Familien ein tolles Osterfest und ein gemütliches und fröhliches langes Wochenende!!

❤

Donnerstag, 2. April 2015

WirbelDonnerstag: DAS Haus

Heute habe ich ganz tolle Neuigkeiten in Form einer kleinen Bildergeschichte für Euch:

Es war einmal eine nette, etwas chaotische, aber liebenswerte Familie. Sie lebten mit ihren drei Kindern und den zwei Löwen in einem recht kleinen, aber feinen Häuschen, jedoch so ganz ohne Garten. Das Häuschen bestand aus drei schnuckligen Kinderzimmern und einem Multifunktionsraum, der Esszimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer und FullTimeBüro in einem war.
Eigentlich lebten sie dort ruhig und glücklich... Aber dann...


O.K., wir werden umziehen!! Wir kaufen gerade ein Haus. Nein, nicht dieses, auch wenn es schnuckelig ist. Aber dieses Vogelhaus gehört zu unserem Garten.
Das ist alles so wahnsinnig aufregend und nervenaufreibend. Aber auch fantastisch!




Auch nicht dieses Haus. Jedenfalls nicht direkt. Das steht ebenfalls in unserem Garten!



Es ist dieses strahlend gelbe Sonnenhaus!
Es hat all das, was ich mir immer gewünscht habe: Einen schnuckligen Garten, genug Zimmer für all unsere Bedürfnisse, ein eigenes Büro für meinen fleißigen Mann, ein eigenes Schlafzimmer mit Türe (man wird ja so Bescheiden!!), eine Badewanne (!!!),...


Und sogar einen kuscheligen, kleinen Bollerofen!! Der nächste Winter kann kommen (hat er heute Nacht ja schon versucht ;o) ...


Einen wahnsinnig tollen, riesigen, überdachten Balkon (das wird nämlich mein Sommerzimmer!)...


Dachfenster, auf die der Regen trommeln kann...


Jede Menge Potenzial im Dachspitz...


... und auf jeden Fall noch eine ganze Menge Arbeit! Denn dieses Potenzial will gleich genutzt werden. Eine große Wand muss raus, Fenster und eine Treppe dafür rein,...
Die nächsten Monate werden alles andere als langweilig!!
Aber es lohnt sich, dass weiß ich. Und wisst Ihr auch warum?


Weil wir das Haus nicht alleine kaufen, sondern mit den tollsten Freunden der Welt!!!
Und damit halbiert sich die Arbeit und die Freude verdoppelt sich. 
So einfach ist das!