Freitag, 19. Dezember 2014

Achtung scharf!

Ich bin ja in der glücklichen Lage in einem schnuckeligen Dorf zu leben, in dem man sich noch gegenseitig kennt und hilft.
Und da ich darüber hinaus noch hier im ansässigen Kirchenchor seit Jahren mitsinge, kenne ich natürlich noch ganz besondere Menschen, besonders gut.

Zum Beispiel unseren netten Metzgermeister.
In seiner Metzgerei war ich heute morgen einkaufen und das Fleisch für Weihnachten bestellen. 
Und da ich gestern beim Kochen festgestellt habe, dass mein großes Lieblingsmesser nicht mehr richtig scharf ist, habe ich das einfach mal zu meinem Einkauf mitgenommen und natürlich ging ich dann auch wieder mit einem fachmännisch geschärften Messer nach Hause (Danke!)  begleitet von den Worten: "Aber jetzt musst Du aufpassen, ist wirklich scharf!"

Alles klar.
Zu Hause angekommen, Mittagessen gekocht... mehr muss ich wohl nicht schreiben:


Schlimm ist der Schnitt nicht, aber so typisch für mich!!
Und deswegen schreibe ich heute auch gar nicht mehr, denn ihr glaubt gar nicht, wie viele "ö"s und "p"s in so einem Text vorkommen.
Aber am allermeisten tut die Return-Taste weh...

So tu ich mir jetzt ein klitzekleines bißchen selber leid (ist es nicht schön, wenn man nur so Luxusprobleme und Wehwehchen hat?) und kuschle mich ins Bett.
Das letzte mal vor den lang ersehnten Ferien!!

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Mr. Hill is ill

Falls Ihr Euch über den Titel wundert... Hill war mein Mädchenname und meine Mutter erzählt mir immer wieder, dass dies ihr erster englischer Satz war, den sie gelernt hat.

Nun ist leider nicht Mr. Hill krank, sondern Mrs. Hill.
Dieser Dezember scheint gesundheitlich gerade nicht mein bester zu sein.
Ich liege schon zum zweiten mal Flach und dieses mal ganz fies mit Fieber und Matsche-Birne.
Da ich mir vorhin was eingeworfen habe, nutze ich die paar klaren Minuten dafür, ein paar Zeilen zu schreiben, bevor ich gleich wieder schlafen gehe. (Erstaunlich, wie viel man schlafen kann, wenn man krank ist!)
Schwierig mit dem krank sein ist es nur, wenn man Mutter ist.
Zum Glück sind meine Kinder doch schon so groß, dass sie mich für viele Dinge nicht mehr brauchen und ich ihnen sogar die ein oder andere Aufgabe übertragen kann.

Man muss sich aber auch fast ein bißchen auf das krank sein einlassen können. Ich bin kein Mensch, der gern den ganzen Tag im Bett liegt, dafür bin ich nicht gemacht... vor allem dann nicht, wenn es tausend andere Dinge zu tun gäbe (und wer hat das nicht in der Woche vor Weihnachten!), sich Wäschestapel türmen und achtzehn Termine im Kalender stehen...
Aber wenn man sich drauf einlässt, alle Termine abgesagt oder verschoben hat, die Verantwortung abgegeben ist, wenn man sich erlaubt, einfach nur krank zu sein, erst dann kann man sich entspannen und genesen.
Das heißt für mich, ganz viel schlafen, Hörbuch hören, Tee trinken und dösen. Die Gedanken schweifen lassen, vom Bett aus, der Familie beim Abendessen zu lauschen und in aller Ruhe den Kater zu kraulen.

Ich wünsche Euch ein fantastisches Immunsystem und ein gesundes restliches Jahr!




Dienstag, 16. Dezember 2014

"Klaviersdelikte"

Gestern hatte ich einen ganz wundervollen Abend.
Bereits um sechs habe ich mich mit einer lieben Freundin in Freiburg verabredet und mein Mann war so nett, das Familien-Abend-Chaos alleine zu übernehmen. Danke!

Es war schon alleine deswegen sehr nett, weil wir zwei (also nicht ich und der Mann, sondern wir zwei Mädels) uns leider nicht allzu oft sehen. Aber wenn, dann gibt es immer jede Menge zum bequatschen und zu lachen.
Zweitens war toll, dass wir sehr lecker essen waren (und wir essen beide einfach so furchtbar gerne!). Und drittens war es ein genialer und witziger Abend, weil wir zusammen in diesem "Konzert" waren.


Ich bin mir nicht ganz sicher, ob "Konzert" die richtige Beschreibung ist... auf jeden Fall war es musikalisch genial (dieser Mann ist so virtuos am Flügel), sprachlich eine wahre Freude (wahnsinnig wortgewandt) und wirklich witzig noch dazu. Eine wirklich gelungene Minschung!

Wenn Ihr mal die Gelegenheit habt Bodo live zu sehen: Es lohnt sich!!

Wir waren letztes Jahr schon bei ihm, gestern eben wieder und für uns steht definitiv fest, dass wir beim nächsten Konzert auch wieder dabei sind. Sehr großer Unterhaltungswert, tolle Stimmung im Saal und ein junger Künstler, dem es sichtlich Spass macht auf der Bühne zu stehen und der fast ein bißchen verlegen wirkt, wenn man ihm mit tosendem Applaus und gejohle für den tollen Abend dankt.

Da über Musik zu schreiben immer recht schwierig ist, weil man diese einfach "erleben" muss,  hab ich für Euch ein kleines Video verlinkt:

Liebeslied

Denn über dieses Video bin ich damals auf Bodo Wartke aufmerksam geworden. Schaut es euch einfach mal an.
Und als kleines Extra obendrauf, gibt es noch diesen Link:

Liebesliedgenerator

Ich hatte sehr viel Spass damit.
Vieleicht lässt sich ja da noch ein schnelles kleines Weihnachtsgeschenk für den Liebsten daraus basteln??









Montag, 15. Dezember 2014

Farbklekse im Dezember

Heute möchte ich Euch nur ein paar Farbtupfer schicken... denn ich hatte ja gesagt, ich möchte mal wieder mehr fotografieren. Da habe ich unsere, leider ernsthaft eingestaubte, Kamera geschnappt und habe den Einkauf in unserem Hofladen mit einer kleinen, kreativen Knipsrunde verbunden.

Und ich fand es so spannend und wunderbar, wie viele kleine Farbtupfer es auch noch im Dezember hier an der Straße und den Vorgärten zu entdecken gibt:



Die Bilder der Blüten sind alle sehr ähnlich, da ich in dem hier erwähnten Beitrag über "Basics der Fotographie" etwas über Blendenvorwahl und Tiefenschärfe gelesen hatte und ich das unbedingt ausprobieren wollte. Und ich muss sagen: Obwohl ich technisch nicht gerade viel Ahnung habe - Ich habe es wohl richtig gemacht. ;o)




Das folgende Bild ist mein persönlicher Liebling! Ich finde die Farben so fantastisch!!


Und diesen kleinen netten Weihnachtswichtel wollte ich Euch nicht vorenthalten!
Hey, ganz bald ist Weihnachten!! Freut Ihr Euch auch so sehr wie ich??





Sonntag, 14. Dezember 2014

Umgang mit digitalen Bildern

Nachdem ich gestern so über die Unmengen an Dias geschumpfen habe, die ich auf unserem Dachboden entdeckt habe und kurz davor wieder so motiviert war, mehr Fotos zu knipsen...
bin ich nun unendlich dankbar für die Möglichkeit digitale Bilder zu machen.

Doch auch hier besteht die Gefahr, dass sich, weil es ja nix kostet und man ja gefühlt unendlich Speicherplatz hat,  zu schnell zu viele Bilder ansammeln, die dann doch nie wieder jemand anschaut. Geschweige denn, dass man ein ganz bestimmtes Bild wieder findet, wenn man es sucht.

Deswegen möchte ich Euch ganz kurz erklären, wie ich bei meinen Bildern die Übersicht behalte:

  • Regelmäßig (spätestens etwa ein mal die Woche) lade ich alle Bilder von meinem Handy und den Fotospeicherkarten auf meinen Rechner und lösche dort dann alle Bilder.
  • Die Fotos lege ich nach Monaten sortiert ab. Die Ordner sind mit Monat und Jahr beschriftet. (Und da ich iPhoto benutze, bekommt jeder Monat auch noch ein Schlüsselfoto.)

  • Für besonderer Ereignisse (Ausflüge, Familienfeste,...) bei denen ich besonders viel fotografiert habe gibt es auch einen eigenen Ordner.
  • Zu Beginn eines neuen Monats gehe ich alle Bilder des letzten durch und sortiere großzügig aus: Alle verwackelten, doppelten, uninteressanten,... werden einfach gelöscht.
  • Zum Schluss habe ich nur noch die schönsten, witzigsten Fotos und die, die mich einfach an einen schönen Moment erinnern (das sind manchmal nicht die besten Bilder, aber das ist in diesem Fall unwichtig).
  • Zusätzlich habe ich auch ein "Best of" Album. Aber die Bilder, die es da hinein schaffen möchten, müssen schon grandios sein. ;o)
So habe ich immer, ohne sehr viel Aufwand, Ordnung in meinen Fotos und finde auch schnell, was ich suche. 


Wie handhabt ihr es mit Euren Bildern? Lasst es mich wissen, ich freue mich über Eure Kommentare.


Samstag, 13. Dezember 2014

A manifesto for a simple life

Ich bin ja eine begeisterte Blogleserin. Da gibt es eine Hand voll toller Menschen, die über Dinge schreiben, die mich faszinieren und ansprechen.
Einer dieser Blogs kommt aus Australien (slowyourhome) und dort habe ich diese Woche folgendes gefunden:


Das wird mein Motto für das Jahr 2015! 

Hinter jede einzelne dieser Aussagen steckt so viel Wahrheit und viel persönliche Sehnsucht. Das einzige, dass ich dem noch hinzufügen möchte ist: Have less!

Nachdem nämlich mein liebend Mann und ich heute den ganzen Samstag auf dem Speicher verbracht haben und gestaunt haben, wie viel Unmengen an Zeug, Krust, Kram und Schrott sich dort angesammelt hat, ist mein Entschluss, mit weniger Dingen zu leben nur noch größer geworden.

Wenn ich bedenke, wie viel Lebenszeit alleine nur heute für das Sichten und Sortieren drauf gegangen ist,... dabei ist noch kein Altpapier zum Recyclinghof gefahren (wieso haben wir nur all diese Verpackungen aufgehoben?), es ist noch kein einziger Artikel bei eBay Kleinanzeigen verkauft worden und niemand hilft mir bei der Entscheidung der anderen 374 Dinge. Darf es bleiben oder muss es gehen?
Noch ist das meiste hier im Haus, ein Teil sogar mitten in unserem Wohnzimmer. Die Arbeit ist noch lange nicht getan.


Habe ich schon erwähnt, dass wir zwei volle (randvolle!) Umzugskisten mit Dias gefunden haben? Teilweise noch nicht mal gerahmt? Hat denn irgendjemand mal beim Fotografieren daran gedacht, dass man die alle mal wieder anschauen möchte? Doch einfach weg mit den Dingern geht auch nicht. Denn dort sind die einzigen Babyfotos unserer Großen mittendrin versteckt und von denen werde ich mich garantiert nicht trennen. Also kam heute so ein weiterer RIESEN Punkt auf die eh schon zu lange ToDo Liste: Dias sichten, sortieren und die besten digitalisieren.

Vielleicht kommt in diesen Worten mein Frust und meine Wut zum Ausdruck. ZU VIEL!  
Zu viel Zeug, zu viel Gewicht, zu viel Stress, zu viele Aufgaben, zu viele Termine,...

Wenn also die Worte oben mein Motto für das kommende Jahr sind, dann ist mein Wort für 2015: 

WENIGER


P.S. Wer sich das Manifesto runter laden möchte, der klickt hier.



Donnerstag, 11. Dezember 2014

Worte und Bilder

Ich habe heute Abend frei!
Die Kinder schlummern, der Mann ist fort, und ich war schon kreativ... und habe nun noch ein Stündchen vor dem Rechner verbummelt, einfach so. 

In letzter Zeit war hier viel los. Wenn ich ehrlich bin, vielleicht wirklich zu viel! (Dazu ein anderes mal mehr).
Deswegen werden die letzten Wochen des Jahres ruhiger angegangen...  Und ich hab dieses Jahr ernst gemacht! Es ist wirklich ruhiger hier und das ist herrlich!!

Und während ich mich nun so durch ein paar meiner Lieblingsblogs geklickt habe, die schönen Fotos bestaunt, die Worte gelesen habe... wurde mir klar, wir sehr mir das hier fehlt!

Ja, dieser Blog! Ich kann nicht mal genau sagen, warum er eingeschlafen ist... und je mehr Zeit verstrichen ist, desto schwerer habe ich mich damit getan, wieder einzusteigen. 
Aber doch wurde ich immer wieder angesprochen und immer wieder bin ich über Themen gestolpert, die vielleicht nicht nur mich interessieren könnten.
So war das auch eben, gerade vor ein paar Minuten. Aber anstatt zu denken: "Das wär doch was für den Blog" und diesen Gedanken vorbei ziehen zu lassen, schreibe ich einfach los. So schwer ist es doch wirklich nicht. Tada!! ;o)

Über diese Seite bin ich gestolpert:

Hier sind die absoluten Basics im Umgang mit einer Spiegelrefelexkamera anschaulich erklärt. Und da ich nun mal nur knipsen kann und von der Technik dahinter nicht besonders viel verstehe, hat mir das gut gefallen.

Und ich hab mir gedacht: Hey, hier liegen zwei tolle Kameras rum, die zur Zeit eigentlich niemand benutzt. So schwer scheint es doch wirklich gar nicht zu sein. 
Wie wäre es, wenn ich wieder mehr fotografiere, unser Leben festhalte, die Kleinigkeiten des Alltags einfange und Erinnerungen schaffe. 
Und noch viel schöner ist es doch dann, wenn man diese Glücksmomente und Erinnerungsschnipsel teilen kann.

Tja, aber nun müsst Ihr Euch noch ein bißchen gedulden, bis es die ersten Bilder gibt, denn leider (mit drei Ausrufezeichen und RIESIEGEM schlechten Gewissen) bin ich ganz knipsfaul geworden.

Aber bald... versprochen!